Erkrankungen der Haare sind häufig und in der Regel für die meisten Patienten aufgrund der sichtbaren Stigmatisierung sehr belastend. Ihre Ursachen und Einteilungen sind vielfältig, daher bedarf es eingehender Anamnesen und Untersuchungen, die häufig Blutuntersuchungen, Trichogramme und Biopsien einschließen. Zunehmend stehen neben immunsuppressiven Therapien bei entzündlichen Erkrankungen der Kopfhaut bzw. der Haare, hormonelle Therapieansätze und wachstumsfördernde Behandlungen, zum Beispiel mit Polynukleotiden oder plättchenreichem Plasma (PRP), zur Verfügung.